Taxi – FTP-Client auf elementaryOS Freya installieren

Taxi ist ein noch in einer frühen Entwicklungsphase befindlicher FTP-Client, welcher speziell für elementaryOS designt wurde. Deswegen existiert dazu auch noch kein PPA, geschweige denn es wäre ein Paket in den offiziellen Quellen vorhanden. Möchte man das Programm trotzdem mal ausprobieren, muss man es selber bauen. Die Anleitung dazu findet sich auch im Quelltext.

Dazu geht man wie folgt vor:

  1. Den Quellcode holen und in das Verzeichnis wechseln
    $ bzr branch lp:taxi
    $ cd taxi
  2. Die Abhängigkeiten installieren
    sudo apt install cmake valac libgtk-3-dev libgee-dev libgranite-dev libsoup2.4-dev
  3. Das Quickinstall-Skript ausführbar machen und ausführen
    $ chmod +x quickcompile.sh
    $ ./quick-compile.sh --install
  4. Den Icon-Cache aktualisieren damit auch das Symbol erscheint
    $ sudo gtk-update-icon-cache /usr/share/icons/hicolor/

Das war’s auch schon. Jetzt kann Taxi über die Kommandozeile oder über das ganz normale Menü gestartet werden. Das Programm wurde übrigens auch schon in’s deutsche übersetzt. Fehler dürfen natürlich gern auf Launchpad gemeldet werden.

Lenovo T431s – Helligkeitsstufen verfeinern

Seit wenigen Wochen darf ich ein Thinkpad T431s (20AA0016GE) mein eigen nennen. Das vorinstallierte Windows 7 hab’ ich direkt von der Platte gebügelt und mit einem elementaryOS Freya (Achtung: Beta!) ersetzt.

Das meiste funktioniert Out of the Box, aber was mich ein wenig gestört hat, war dass die FN-Tasten nur aller 4 oder 5 Betätigungen die Helligkeit und dann auch nur in sehr groben Schritten gewechselt haben.

Die Lösung für das Problem: Dem Kernel beim Booten den Parameter acpi_osi=”!Windows 2012″ mitgeben. Um das nicht bei jedem Startvorgang manuell eintippen zu müssen, kann man dies auch in die /etc/defaults/grub eintragen. Die Datei mit Rootrechten öffnen, z.B. auf der Konsole per
sudo nano /etc/defaults/grub
und die Zeile
GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT="quiet splash"
in
GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT="quiet splash acpi_osi=\"!Windows 2012\""
ändern. Anschließend per
sudo update-grub
die Grub-Konfiguration neu erstellen und nach einem Neustart sollte die Helligkeitseinstellung auch über die FN-Tasten einwandfrei funktionieren.

Den entscheidenden Hinweis dazu hab’ ich im archlinux-Forum in dem Thread Brightness Key Levels T430 gefunden.

Kurztipp: Uberspace Platzverbrauch anzeigen

Wenn man sich den aktuellen Platzverbrauch auf seinem Uberspace anzeigen lassen will, geht das ganz gut mit dem Befehl:
du -h --max-depth=1 /var/www/virtual/haeckle/html
Der Parameter “h” zeigt menschenlesbare Werte an und “max-depth” verhindert, dass von jedem Unterordner die Größe angezrigt wird. Der Befehl klappt natürlich auch auf jeder anderen Kiste wo das Programm “du” installiert ist.

Danke an Jonas von uberspace, der mir vor einiger Zeit mal den Hinweis dazu gab.

Poche auf uberspace – Update

Am 07.01. ist poche, das Open-Source-Read-It-Later, in einer neuen Version (1.3.1) erschienen. Ich habe mir die Software auf meinem Uberspace installiert (Eine Anleitung dazu findet sich bei Class M Planet). Der Update-Prozess sah bei mir folgendermaßen aus:

Zunächst per ssh auf dem Server einloggen und in das html-Verzeichnis wechseln. Es empfiehlt sich selbstverständlich ein Backup zu machen, falls etwas schief läuft. Für die Datenbank (im Fall von MySQL) bietet sich bei Uberspace das praktische, vorinstallierte Adminer an. Für die Dateien reicht ein beherztes “cp -R poche/ poche_backup/“. Nun per “wget -O poche-latest.zip http://r.cdetc.fr/latest-poche” die aktuellste Version holen. Diese nun per “unzip poche-latest.zip” entpacken. Der neue Ordner nennt sich “poche-1.3.1″. Die enthaltenen Dateien kann man nun per “cp -Rf poche-1.3.1/* poche/” in das ursprüngliche Installationverzeichnis kopieren. Nun noch den Inhalt des Ordner “cache” leeren und das “install”-Verzeichnis entfernen (zB per “rm -R poche/cache/* poche/install”) und die neue Version ist da.

CalDAV-Kalender in Evolution 3.6 hinzufügen

Nach längerer Zeit wollte ich mal wieder Evolution ausprobieren. Während ich oft etwas umständlich meine Daten nun auch in Thunderbird alle synchron halten kann, dachte ich, dass das laut Beschreibungen in Evolution sogar um einiges einfacher gehen könnte.

Naja, falsch gedacht. Zumindest wenn man nicht weiß wie.

Die meisten Anleitungen dafür beziehen sich auf eine ältere Version von Evolution. Da muss man die Server-URL mit einem “caldav” statt mit einem “http(s)” ersetzen und gut. Nicht so jedoch in der neuen Version (3.6). Hier gibt man einfach die Serveradresse ohne das führende Schema an. Also bspw. einfach “example.com” statt “caldav://example.com”. Dann gibt es noch ein Extrafeld “Path”, bei welchem der Pfad zu den Kalendern eingetragen wird. Unter ownCloud 4.5 lautet dieser “/OWNCLOUDINSTALLATIONSVERZEICHNIS/remote.php/caldav/”. Anschließend findet man mit einem beherzten Klick auf “Find Calendars” alle verfügbaren Kalender.

Um über CalDAV laufende Aufgabenlisten hinzuzufügen, geht man genauso vor – nur statt einem neuen Kalender eben eine neue Aufgabenliste hinzufügen.

Den entscheidenden Hinweis hab ich übrigens in der Evolution-Mailingliste gefunden. Da wird auch auf diesen Bugreport hingewiesen, welcher einem im Falle einer SSL-Fehlermeldung weiterhilft.

alles eigen

Naja, aber immerhin auf dem Weg dahin.

Vor kurzem habe ich mir die Domain haeckle.de gesichert. die Idee dazu stand ja schon lange. Doch bevor ich dies tat, bin ich ubernaut geworden. Sprich: ich habe mir einen Account bei den Jungs von uberspace zugelegt. Bei denen gefällt mir neben der Preisgestaltung auch sonstige “Politik” und noch dazu erwecken sie bei mir den Eindruck, als hätten Sie richtig Ahnung von Linux, Webservern, Datenbanken und dem ganzen Kladderradatsch.

Ganz nebenbei habe ich mir da noch eine ownCloud und einen TinyTinyReader mit draufgeschaufelt. Damit ist mal wieder ein gutes Stück Googleunabhängigkeit hinzugewonnen wurden, schließlich konnte ich mich jetzt getrost von deren Kalender- und Readeranwendungen loseisen.

Mein alter Blog lies sich übrigens ohne Murren hier rüberzerren. In dem Zug (Transsib) habe ich auch ein neues Thema ausgewählt. Da ich an diesem Thema auch noch in weiteren Projekten dran bin, ist es gut möglich, dass sich auch hier der ein oder andere Pixel verschiebt. Aber das kommt, ganz wie die weitere Befüllung dieses Blogs, ganz auf meine Motivation und überschüssige Freizeit drauf an.

Fragen gern hier oder an uschi@haeckle.de :)

linuxundich weihnachtsverlosung

wir befinden uns mal wieder im advent, der ruhigen vorweihnachtszeit. eine wunderbare zeit anderen eine freude zu machen. das hat sich wahrscheinlich auch christoph langner gedacht und veranstaltet daher auf seinem wunderbaren blog linuxundich ein weihnachtsgewinnspiel. die preise sind alle ganz wunderbar und ich würde mich über jeden einzelnen freuen. möge das los mir also hold sein.

und noch eine bemerkung zu seinem blog: es geht, wie der name schon sagt, im großen und ganzen um linux aus einer, meist, sehr endanwenderfreundlichen sicht. probleme werden angesprochen, neuigkeiten aus soft- und hardware vorgestellt und immer wieder gibts auch sehr praktische tipps und tricks.

danke dafür!

it’s getting late

Das weiße Blatthallo liebe erdenmitbürger,

nun ist es bald soweit, mein klitzekleines projektlein nähert sich seiner fertigstellung. das ging zwar bisher eher schleppend vonstatten, aber nun ist eile geboten. denn morgen in einer woche ist es soweit: die PREMIERE steht an.

stattfinden wird sie im theaterhaus rudi. kosten wird es euch 3€. es sei denn ihr seid ermäßigt, dann sind nur 2€ zu entrichten. los geht’s um 21uhr. am besten schon ein wenig eher da sein, nicht das ihr noch was verpasst… und im anschluss spielen noch die wunderbaren jungs von clocks to zero eines ihrer zur zeit leider so seltenen konzerte. also nicht verpassen! und bringt eure kinder, freunde, verwandte und nachbarn mit!

bis dahin, georg

die fakten im überblick:
Wann?
15.04.2011
21.00Uhr

Wo?
Theaterhaus Rudi
Fechnerstrasse 2a
01139 Dresden

Wer und was?
Georg Hackel zeigt seinen Kurzfilm “Das weiße Blatt”
Clocks to Zero spielen Mini-Rock

Wieviel?
3€ normal
2€ ermäßigt

Facebooklink zu Veranstaltung

99 Fire Films

eventuell hat es ja schon der ein oder andere mitbekommen: derzeit findet das voting für den publikumspreis des 99 Fire Films Award statt. da auch wir daran teilgenommen haben, möchte ich ganz herzlich um deine unterstützung bitten.

und das geht so:

Du schaust dir das Video Krisenmanagement bei MyVideo an, klickst den “Gefällt mir”-Button und sagst anschließend allen Leuten, welche du kennst, Bescheid, damit sie dasselbe tun. Vielen Dank dafür!

something happened

liebe menschen,
das wochenende ist vorüber und wer aufgepasst hat, weiß dass ich da gedreht habe. gedreht? ja, im theaterhaus rudi mit der unerschöpflichen rosa schrehardt als franka hermine in der hauptrolle. den part ihrer mitbewohnerin hat dankenswerterweise isabell kummerlöw als karla haru übernommen. ein herzlicher dank an dieser stelle auch robby wendrock und den freundlichen essenbereiterinnen (es war sehr lecker). sehr schön war am freitagabend auch das konzert mit clocks to zero im katys. es war feucht und gut.
nun geht es über in die erste nachbearbeitungsphase, bevor dann im februar und märz die letzten aufnahmen aufgenommen werden.
einen recht fröhlichen tag wünscht euch,
haeckle

ps: herzliche gratulation an [pi !] zum gewinn des unibandbattles.