„Einkaufsliste“ auf Uberspace

Die Einkaufsliste online zu verwalten find‘ ich persönlich sehr praktisch. Bisher mache ich das immer über eine seperate Liste in meiner ownCloud, aber da ich zufällig auf die „Einkaufsliste“ von Chris Jung gestoßen bin, dachte ich mir: sieht nett aus, hat nicht all zu hohe Anforderungen → schau ich mir mal an. So klappt’s mit der Installation auf Uberspace:
Falls nicht schon vorhanden, zunächst Bower installieren:
$ npm install -g --prefix=$HOME bower
via

Anschließend ins html-Verzeichnis wechseln und dort entweder die neuste ZIP herunterladen und entpacken oder das ganze gleich per Git rüberziehen:
$ git clone https://github.com/campino2k/Einkaufsliste.git

Ins Verzeichnis wechseln und die Abhängigkeiten installieren:
$ cd Einkaufsliste && bower install

Damit Andere keinen Zugriff auf die Einkaufsliste haben, kann man die unter http://domainname.tld/Einkaufsliste per .htaccess schützen.

Lenovo T431s – Helligkeitsstufen verfeinern

Seit wenigen Wochen darf ich ein Thinkpad T431s (20AA0016GE) mein eigen nennen. Das vorinstallierte Windows 7 hab‘ ich direkt von der Platte gebügelt und mit einem elementaryOS Freya (Achtung: Beta!) ersetzt.

Das meiste funktioniert Out of the Box, aber was mich ein wenig gestört hat, war dass die FN-Tasten nur aller 4 oder 5 Betätigungen die Helligkeit und dann auch nur in sehr groben Schritten gewechselt haben.

Die Lösung für das Problem: Dem Kernel beim Booten den Parameter acpi_osi=“!Windows 2012″ mitgeben. Um das nicht bei jedem Startvorgang manuell eintippen zu müssen, kann man dies auch in die /etc/defaults/grub eintragen. Die Datei mit Rootrechten öffnen, z.B. auf der Konsole per
sudo nano /etc/defaults/grub
und die Zeile
GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT="quiet splash"
in
GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT="quiet splash acpi_osi=\"!Windows 2012\""
ändern. Anschließend per
sudo update-grub
die Grub-Konfiguration neu erstellen und nach einem Neustart sollte die Helligkeitseinstellung auch über die FN-Tasten einwandfrei funktionieren.

Den entscheidenden Hinweis dazu hab‘ ich im archlinux-Forum in dem Thread Brightness Key Levels T430 gefunden.

Kurztipp: Uberspace Platzverbrauch anzeigen

Wenn man sich den aktuellen Platzverbrauch auf seinem Uberspace anzeigen lassen will, geht das ganz gut mit dem Befehl:
du -h --max-depth=1 /var/www/virtual/haeckle/html
Der Parameter „h“ zeigt menschenlesbare Werte an und „max-depth“ verhindert, dass von jedem Unterordner die Größe angezrigt wird. Der Befehl klappt natürlich auch auf jeder anderen Kiste wo das Programm „du“ installiert ist.

Danke an Jonas von uberspace, der mir vor einiger Zeit mal den Hinweis dazu gab.

Poche auf uberspace – Update

Am 07.01. ist poche, das Open-Source-Read-It-Later, in einer neuen Version (1.3.1) erschienen. Ich habe mir die Software auf meinem Uberspace installiert (Eine Anleitung dazu findet sich bei Class M Planet). Der Update-Prozess sah bei mir folgendermaßen aus:

Zunächst per ssh auf dem Server einloggen und in das html-Verzeichnis wechseln. Es empfiehlt sich selbstverständlich ein Backup zu machen, falls etwas schief läuft. Für die Datenbank (im Fall von MySQL) bietet sich bei Uberspace das praktische, vorinstallierte Adminer an. Für die Dateien reicht ein beherztes „cp -R poche/ poche_backup/„. Nun per „wget -O poche-latest.zip http://r.cdetc.fr/latest-poche“ die aktuellste Version holen. Diese nun per „unzip poche-latest.zip“ entpacken. Der neue Ordner nennt sich „poche-1.3.1“. Die enthaltenen Dateien kann man nun per „cp -Rf poche-1.3.1/* poche/“ in das ursprüngliche Installationverzeichnis kopieren. Nun noch den Inhalt des Ordner „cache“ leeren und das „install“-Verzeichnis entfernen (zB per „rm -R poche/cache/* poche/install“) und die neue Version ist da.

CalDAV-Kalender in Evolution 3.6 hinzufügen

Nach längerer Zeit wollte ich mal wieder Evolution ausprobieren. Während ich oft etwas umständlich meine Daten nun auch in Thunderbird alle synchron halten kann, dachte ich, dass das laut Beschreibungen in Evolution sogar um einiges einfacher gehen könnte.

Naja, falsch gedacht. Zumindest wenn man nicht weiß wie.

Die meisten Anleitungen dafür beziehen sich auf eine ältere Version von Evolution. Da muss man die Server-URL mit einem „caldav“ statt mit einem „http(s)“ ersetzen und gut. Nicht so jedoch in der neuen Version (3.6). Hier gibt man einfach die Serveradresse ohne das führende Schema an. Also bspw. einfach „example.com“ statt „caldav://example.com“. Dann gibt es noch ein Extrafeld „Path“, bei welchem der Pfad zu den Kalendern eingetragen wird. Unter ownCloud 4.5 lautet dieser „/OWNCLOUDINSTALLATIONSVERZEICHNIS/remote.php/caldav/“. Anschließend findet man mit einem beherzten Klick auf „Find Calendars“ alle verfügbaren Kalender.

Um über CalDAV laufende Aufgabenlisten hinzuzufügen, geht man genauso vor – nur statt einem neuen Kalender eben eine neue Aufgabenliste hinzufügen.

Den entscheidenden Hinweis hab ich übrigens in der Evolution-Mailingliste gefunden. Da wird auch auf diesen Bugreport hingewiesen, welcher einem im Falle einer SSL-Fehlermeldung weiterhilft.