Lenovo T431s – Helligkeitsstufen verfeinern

Seit wenigen Wochen darf ich ein Thinkpad T431s (20AA0016GE) mein eigen nennen. Das vorinstallierte Windows 7 hab‘ ich direkt von der Platte gebügelt und mit einem elementaryOS Freya (Achtung: Beta!) ersetzt.

Das meiste funktioniert Out of the Box, aber was mich ein wenig gestört hat, war dass die FN-Tasten nur aller 4 oder 5 Betätigungen die Helligkeit und dann auch nur in sehr groben Schritten gewechselt haben.

Die Lösung für das Problem: Dem Kernel beim Booten den Parameter acpi_osi=“!Windows 2012″ mitgeben. Um das nicht bei jedem Startvorgang manuell eintippen zu müssen, kann man dies auch in die /etc/defaults/grub eintragen. Die Datei mit Rootrechten öffnen, z.B. auf der Konsole per
sudo nano /etc/defaults/grub
und die Zeile
GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT="quiet splash"
in
GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT="quiet splash acpi_osi=\"!Windows 2012\""
ändern. Anschließend per
sudo update-grub
die Grub-Konfiguration neu erstellen und nach einem Neustart sollte die Helligkeitseinstellung auch über die FN-Tasten einwandfrei funktionieren.

Den entscheidenden Hinweis dazu hab‘ ich im archlinux-Forum in dem Thread Brightness Key Levels T430 gefunden.

Kurztipp: Uberspace Platzverbrauch anzeigen

Wenn man sich den aktuellen Platzverbrauch auf seinem Uberspace anzeigen lassen will, geht das ganz gut mit dem Befehl:
du -h --max-depth=1 /var/www/virtual/haeckle/html
Der Parameter „h“ zeigt menschenlesbare Werte an und „max-depth“ verhindert, dass von jedem Unterordner die Größe angezrigt wird. Der Befehl klappt natürlich auch auf jeder anderen Kiste wo das Programm „du“ installiert ist.

Danke an Jonas von uberspace, der mir vor einiger Zeit mal den Hinweis dazu gab.

CalDAV-Kalender in Evolution 3.6 hinzufügen

Nach längerer Zeit wollte ich mal wieder Evolution ausprobieren. Während ich oft etwas umständlich meine Daten nun auch in Thunderbird alle synchron halten kann, dachte ich, dass das laut Beschreibungen in Evolution sogar um einiges einfacher gehen könnte.

Naja, falsch gedacht. Zumindest wenn man nicht weiß wie.

Die meisten Anleitungen dafür beziehen sich auf eine ältere Version von Evolution. Da muss man die Server-URL mit einem „caldav“ statt mit einem „http(s)“ ersetzen und gut. Nicht so jedoch in der neuen Version (3.6). Hier gibt man einfach die Serveradresse ohne das führende Schema an. Also bspw. einfach „example.com“ statt „caldav://example.com“. Dann gibt es noch ein Extrafeld „Path“, bei welchem der Pfad zu den Kalendern eingetragen wird. Unter ownCloud 4.5 lautet dieser „/OWNCLOUDINSTALLATIONSVERZEICHNIS/remote.php/caldav/“. Anschließend findet man mit einem beherzten Klick auf „Find Calendars“ alle verfügbaren Kalender.

Um über CalDAV laufende Aufgabenlisten hinzuzufügen, geht man genauso vor – nur statt einem neuen Kalender eben eine neue Aufgabenliste hinzufügen.

Den entscheidenden Hinweis hab ich übrigens in der Evolution-Mailingliste gefunden. Da wird auch auf diesen Bugreport hingewiesen, welcher einem im Falle einer SSL-Fehlermeldung weiterhilft.